Take Off 1: Frankfurt – Doha, Katar

Take Off 2: Doha, Katar – Denpasar, Bali

(Bericht darüber und von meinen letzten Momenten vor Abflug, gab es im Newsletter)

Angekommen in Bali…

Ich sitze hier in Bali auf der megaschönen Terasse des Kamafari Surfcamps und feier einfach alles ab! Man kann sich hier sauwohl fühlen!

Hier ein paar Eindrücke:

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Ich habe hier eine Unterkunft mit Verpflegung und muss mich um rein gar nichts kümmern! Nach den stressigen Wochen in Deutschland ist das eine willkommene neue Situation! Und so läuft das jetzt also 1 Jahr! Wahooo!

Ist mein Brett noch ganz?

Heute morgen packe ich um 6 Uhr erstmal voll Spannung mein Surfbrett aus… gefühlte tausend Schichten und eine halbe Stunde später nehme ich mein Baby in die Arme. Alles ist wunderbar, keine Macke, keine Delle! Yeah!!! Sehr ungewöhnlich für ein Surfbrett nach einem Flug, aber you see: es geht! Demnächst berichte ich, wie ich das Brett gepackt habe.

Ab zur ersten Surfsession!

Mit unseren Surfguides zur ersten Session in Bali – ich habe einen Tag Surfguiding gebucht, damit mir ein bisschen was erklärt wird. Ab morgen schnapp ich mir einen Roller und mach das selbstständig… nette Menschen mit denen ich mitkann, hab ich hier auch schon gefunden.

Wir sitzen also im Auto und ich bin schon voller Vorfreude! Ich kann nichts anderes als Grinsen! Die süßen balinesischen Häuser und der warme Wind tun ihr übriges! Es riecht überall entweder nach Räucherstäbchen oder verbrannten Feldern! Ich liebe den Geruch! Ich bin jetzt schon voll begeistert!

Von den vielen Bali-Horrorstories über widerlichen Müll, überfüllten Tourigegenden und überall Korruption – keine Spur! Mal wieder erweist sich: selbst anschauen und nicht abschrecken lassen!

Und dann kommt der Moment, auf den ich gewartet habe: der erste Surfspot – Balangan! Ich kann meinen Augen nicht trauen, als ich die Wellen sehe: eine wunderschöne Wellenlinie nach der anderen rollt an den Strand… ich bin absolut geflasht und kann nichts mehr denken als: ALTER! WOW! Sowas habe ich in Portugal allerhöchstens an den allerbesten Tagen gesehen.

Die Wellen haben die perfekte Größe – nicht zu groß und nicht zu klein und perfekt für den ersten Tag! Sie brechen perfekt wie im Bilderbuch nach links! Für ein Goofy-Mädchen wie mich ein Traum! (Goofy=mit dem linken Bein hinten stehend, dadurch turne ich frontside (=mit dem Gesicht zur Welle sozusagen anstatt mit dem Rücken zur Welle)).

Ich kann es kaum erwarten reinzugehen.

Langärmliger Lyrca an (Schutz vor Sonne und vor Verrutschen meines Bikinis) und los!

Zwei Schritte rein und paddeln paddeln paddeln… schwups: im Line-Up! Supereasy!

First Time: Ohne Neo!

Das Wasser ist warm und stundenlanges im Wasser sitzen ist überhaupt kein Problem! Fühlt sich temperaturtechnisch an wie eine lauwarme Dusche an einem heißen Tag!

Ungewohntes Gefühl nur im Lyrca und Bikinihose zu surfen – etwas rutschig am Anfang – aber MEINE SCHEISSE – ist das GEIL!

Kaum im Line-Up, paddel ich auch schon meine erste Welle an und stehe sofort und fahre schön nach links und turne abwechselnd vorwärts und zur Seite… Glück durchströmt mich und mein Herz schlägt Purzelbäume! Juhuuuu!

So geht das noch weitere 1,5 Stunden! Eine Welle nach der anderen!

Im Line-Up schwimmen immer wieder blau-gelbe Fische unter mir durch, das Wasser ist so klar, dass man bis auf das Riff runterschauen kann!

I LOOOOOVE BALI!

Das weiß jetzt auch das Line-Up! Die Surfguides feiern mit! Und auch die restlichen Leute sind gut drauf! Stimmung im Line-Up: sweet!

Nach 1,5 Stunden schwindet die Kraft… ich hab kaum noch Kraft zu paddeln… ich kämpfe weiter, aber so richtig gut geht es nicht mehr. Noch 1-2 Wellen und raus!

Gemütlich abhängen an der Strandhütte, eiskalten Orange Juice, noch was essen mit den netten Menschen Basti, Melanie und Stefan…und nur rumhängen und schlafen.

SURF.EAT.SLEEP!

Challenge accepted!

 

 

 

Indonesien, Bali – Take Off 1 und 2

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