JahresrückblickVorschau

Meine niedergeschriebenen Gedanken vom 31.12.2014:

 

Zeit ein Resumee über das vergangene Jahr zu schreiben!

Ich beginne damit darüber nachzudenken, wo ich vor einem Jahr stand:

Vor genau einem Jahr habe ich mit meinen Freunden eine Riesen-Silvester-Tafel organisiert. Bei mir zuhause. In meinem Zimmer. Ein Zimmer, das ich nicht mehr besitze.

Vor genau einem Jahr hat meine Mitbewohnerin mir noch die Haare geschnitten.. ein Pony… mal etwas anderes… denn Veränderung habe ich gebraucht! Und wenn es nur mit einer neuen Frisur begann. Eine Frisur, die ich ebenso nicht mehr habe. Meine Haare sind mittlerweile von Sonne und Meerwasser ausgebleicht.

Vor genau einem Jahr habe ich nochmal richtig aussortiert und Dinge weggeworfen. Andere dafür in Kisten gepackt, denn sie bleiben Erinnerungen… mit denen ich mich vielleicht irgendwann wieder beschäftigen werde und vielleicht denke:

„was für eine (Platzhalter: gute? beschissene? sinnlose? grandiose?) Zeit!“.

Fast alles konnte ich außer Sichtweite bringen. Ich wollte aufgeräumt aus dem Jahr 2013, nichts sollte mich an dieses Jahr binden. Nur ein Schreibtisch blieb. Bis zum nächsten Tag, denn auch den habe ich zum Glück nicht mehr.

Viele Dinge aus 2013 habe ich nicht mehr. Habe ich hinter mir gelassen oder auch sie mich: Gegenstände, Gedanken, Sorgen, Ängste, Menschen…

Gegenstände, die mich erinnert haben und vom Weiterkommen abgehalten haben.

Gedanken, die Sorgen hervorgerufen haben.

Sorgen, die Ängste formten.

Menschen,

  • die nicht in mein Leben gepasst haben
  • die vielleicht in mein Leben gepasst haben, aber nicht mehr Teil davon sein wollten/ konnten/ sollten
  • und mit Sicherheit auch die, die ich bewusst aus meinem Leben verbannt habe! Denn manchmal braucht es genau das:

Neuen Platz für neue Menschen… neue Gegenstände… neue Gedanken…

Mit Sicherheit kommen irgendwann auch wieder neue Sorgen und neue Ängste, jedoch gibt es zunächst wieder Platz für Positives!

Und mit dem Wissen darüber, dass Sorgen und Ängste ebenso auch wieder verbannt werden können, kommen vielleicht nicht allzuviele davon zurück! Oder auch: wenn du mit ihnen konfrontiert sein wirst, weißt du, dass eines Tages auch sie wieder weg sein werden.

Viele Dinge aus 2013 und 2014 habe ich nicht mehr. Andere dafür schon. Manche aus 2012, 2011… 2007… andere sogar aus 1992.. manche sogar aus 1989… manche schon mein Leben lang.

Viele Dinge kommen und gehen wieder. Nichts hält für die Ewigkeit, alles ist vergänglich.

Manches zu Recht, manches zum Glück und manches zu deinem Bedauern.

Was bleibt, ist das Wissen darum, dass das eine länger und das andere kürzer verweilt, dich eine Zeit lang begleitet. Einen Zeitraum nur, vielleicht auch nur einen Moment…

Das Einzige, dass du und ich tun können, ist, diese Momente zu bewerten und sie entschlossen entweder auszuhalten, zu verbannen oder sie zu genießen!

Und sie dann, wenn auch manchmal schmerzvoll, ziehen zu lassen.

Loslösen.

Loslassen.

Momente genießen.

Meine persönliche Challenge 2014.

Ich denke ich habe sie gut gemeistert, oder?

 

Mein Plädoyer für 2015:

Life’s a wave – catch it!

Warte nicht darauf, dass irgendwann eine perfekte Welle zufällig vorbeigerollt kommt!

Warte nicht darauf, dass die guten Momente nur zufällig in deine Richtung wandern, sondern laufe ihnen entgegen!

Beweg dich! Bleib nicht auf der einen Stelle stehen!

Paddel, was das Zeug hält, positionier dich richtig, finde den sweet spot und zack:

Take Off!!!

 

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.