Puuuuuuuuuuuh!

Mir fällt ein Stein vom Herzen Leute!

*Stein-vom-Herzen-fall-plopp*

Denn es gab ein paar Tatsachen, die ich euch vorenthalten musste!

Doch hier ist sie: Die ganze Wahrheit!

Ich kann es euch endlich sagen:

  • Was bei mir abgeht
  • Wie es weitergeht

UND VOR ALLEM

  • wieso ich manches Mal nur die Hälfte erzählen konnte!

Mittlerweile bin ich nämlich in Portugal, meiner EIGENTLICH letzten Station auf dieser Reise.

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Denn der EIGENTLICHE Plan ist es, Mitte Oktober wieder in Deutschland zu sein und meinen Job als Sozialpädagogin anzutreten…

EIGENTLICH…

Aber fangen wir doch erstmal weiter hinten an:

Die ganze Wahrheit 1: Der zweite Aufenthalt in Neuseeland

Erinnert ihr euch daran, dass ich nach meinem ersten Aufenthalt in Neuseeland etwas verwirrend zwischen Indonesien, Australien und wieder Neuseeland hin- und her geflogen bin?

Ich hatte euch in diesem Post schon etwas aufgeklärt:

Wie eine Weltreise doch anders als geplant verläuft

Darin steht auch, dass ich euch noch nicht verraten kann, wieso ich nochmal in Neuseeland bin.

Meinen E-Mail-Abonennten habe ich natürlich einige Zeit später auch schon alles verraten.

Die Frage für alle Anderen war aber immernoch: Hä? Wieso geht die denn im Mai freiwillig wieder zurück ins kalte Neuseeland!?

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Auflösung: Um den hier zu machen!

SurfCoach_Approved

Jop, ihr seht richtig: Ich darf mich mittlerweile einen Surflevel 1 Surfinstructor schimpfen.

Ich kann Beginnern offiziell das Surfen beibringen, weil ich meine Surflehrerausbildung im Neuseeland gemacht habe.

Wieso ich euch das nicht früher erzählt habe?

Weil man für die Surflehrer-Ausbildung noch einen Erste-Hilfe-Kurs machen und im Anschluss praktische Stunden in Surfschulen sammeln muss, damit man das Kärtchen und damit die Erlaubnis zum Surfunterrichten bekommt (alles unterwegs in Neuseeland, in Hawaii und in Kalifornien gemacht!).

Und halbe Sachen mach ich nicht – also erzähle ich euch auch nicht schon davon, wenn es nicht in trockenen Tüchern ist.

Jetzt ist aber alles offiziell!

Hier in Portugal kann ich deshalb auch meine neuen Skills für Surfguiding Peniche einsetzen.

So wie vergangene Woche:

Surfunterricht

Wieso ich mich für eine Ausbildung zum Surfinstructor entschlossen habe?

  • Ich reise sowieso nur an Orte, an denen gesurft wird
  • Im August 2014 habe ich bereits als Surfpraktikantin a.k.a. -assi bei Surfguiding Peniche mitgearbeitet und gemerkt, dass ich da Bock drauf habe!
  • Ich habe auch danach unterwegs immer wieder Leuten das Surfen beigebracht und positive Rückmeldungen bekommen.

Also, logische Konsequenz: Wieso nicht auch die Reisekasse damit aufbessern?

Die ganze Wahrheit 2: Wann geht es wieder zurück nach Deutschland?

Bis Ende Oktober bleibe ich nun erstmal hier in Portugal und bringe neuen, motivierten Surfschülern bei, wie man auf Brettern steht, die die Welt bedeuten (im wahrsten Sinne des Wortes für mich, ne?!).

Danach gehe ich wie geplant nach Deutschland. In die Heimat. Ich freue mich auf all meine Lieben!

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAABER:

Ich mache nur BESUCH!

1 Monat lang!

Denn dann:

Setze ich mich gleich wieder in den nächsten Flieger…

… und fliege…

…ACHTUNG…

erneut nach Neuseeland!

AAAAAHHHHHHH! Verrückt oder???

Wahooooo!

Und warum nochmal Neuseeland?

Weil zwei Dinge dort auf mich warten:

  • Ein Work and Holiday Visum, dass ich gerade noch so bekomme (bin ja jetzt auch schon 30!).
  • Ein Job als Surflehrerin in Westport für die Sommersaison. Das hier wird mein täglicher Arbeitsplatz sein:

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Wenn es geldtechnisch und zeitlich reicht, lege ich auf dem Hinweg vielleicht noch einen Zwischenstopp ein.

Wie es mir mit all dem geht?

Muito bom amigos!

Wir alle, die diesen Blog hier verfolgen, haben eventuell doch ein wenig gespürt, dass es mir mit der derzeitigen Situation ganz schön gut geht, oder?

Was spricht dann dagegen weiterzumachen?

Tja, eigentlich nichts könnte man meinen, richtig?

Dennoch war die Entscheidung dazu alles andere als einfach… auch wenn das Endergebnis jetzt perfekt und absolut passend für mich ist!

Glaubt mir: In Costa Rica und Nicaragua habe ich mir einige Wochen meinen Kopf zerbrochen, wie es weitergehen soll… fragt mal die Menschen, die in dieser Zeit mit mir gereist sind.

Wieso ich euch das gerade erzähle?

Ich will, dass ihr wisst, dass so eine Entscheidung erneut mit vielen Ängsten verbunden ist:

  • Meine Geldmittel sind natürlich nicht mehr auf absolutem Traumniveau:
    • Erspartes ist weg! Einfach wird es nicht!
  • Meine Familie und Freunde vermissen mich! Und ich sie ebenso!
    • Ich habe natürlich auch Angst, dass es schwierig ist, den Kontakt zu erhalten. Aber ich sage mir, wie zu Beginn auch: Die Leute, die mich schätzen und die ich schätze, kümmern sich! Alle anderen brauche ich doch gar nicht! Die Spreu vom Weizen trennt sich und das ist eigentlich ein Gewinn! Das sollte immer im Leben so sein Leute!
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Quelle: www.visualstatements.net
  • Was mache ich mit meinem Arbeitsplatz in Deutschland?
    • Wie erkläre ich meinem Arbeitgeber und meinen Kollegen, dass ich nochmal ein Jahr weg sein will? Können die das akzeptieren? Wie sich rausstellt: Ja, sie können es! Das macht mich natürlich sehr glücklich! Aber auch wenn sie es nicht könnten: Soll ich deswegen nicht mehr meinem Herzen folgen?
  • Ich brauche unbedingt einen Job im Ausland.
    • Was wenn ich keinen bekomme? Was also tun? Idee: Alle Quellen und Kontakte anzapfen, die ich unterwegs geknüpft habe. Siehe da: Bazils Surfschool in Westport freut sich, dass ich zurückkommen will und stellt mich als Surflehrerin ein! Auch andere Kontakte hätten mir weiterhelfen können. Ich hätte also sogar wählen können! Ein Problem weniger!

Ihr seht also, es stellen sich Ängste in den Weg!

Aber wie man sieht, muss man

  • UNBEDINGT WOLLEN

UND

  • kreativ werden, sich bemühen und alles versuchen

um die eigenen Pläne umzusetzen.

Wieso ich euch das alles nicht früher erzählt habe?

Glaubt mir, ich hätte gerne darüber geschrieben!

Aber: Meine unmittelbaren Arbeitskollegen waren noch nicht informiert. Und natürlich ist es nicht richtig, wenn sie es über diesen Blog erfahren!

Wie das alles finanziell und organisatorisch machbar ist?

Finanziell:

Es wird kein einfaches Reisen mehr! Ich werde viel mehr arbeiten müssen als im letzten Jahr – deshalb auch der Job als Surflehrerin.

Weitere Einnahmequellen etc. möchte ich euch gerne in einem gesonderten Post erläutern.

Organisatorisch:

Mein Arbeitgeber hat mir ein weiteres unbezahltes Sabbatjahr genehmigt. Ich behalte also immer noch meinen Arbeitsvertrag, kann aber meinen unbezahlten Urlaub verlängern!

Once again: Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft – ich mag dich wirklich gern!

TakeOffandTravel – Round 2!

Es geht weiter Baby!

Los geht’s!

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal ein GANZ DICKES DANKESCHÖN an euch alle raushauen!

Diese Reise war bisher einfach unglaublich für mich! Ich lebe meinen Traum… jeden Tag aufs Neue Wellen jagen, durchgespült werden, neue Thrills erleben, Hochs und Tiefs spüren und einfach das tun, was mich glücklich macht!

Und all das, kann ich mit euch teilen!

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unglaublich es für mich ist, dass ihr mittlerweile so viele seid, die mich auf meiner Reise begleiten und mich mit positivem Feedback unterstützen!

Ich danke euch von <3 !

Ich hoffe, ihr begleitet mich auch weiterhin!

Denn es gibt noch einiges zu erzählen und vielleicht auch noch das eine oder andere Geheimnis mehr…

Ganz nach schwedischer Möbelbauermanie bleibt nur noch eins zu sagen:

Träumst du noch oder lebst du schon?
Wann erfüllst du dir deine Träume?

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Portugal, Peniche – die ganze Wahrheit über TakeOffandTravel!

2 Gedanken zu „Portugal, Peniche – die ganze Wahrheit über TakeOffandTravel!

  • 14. September 2015 um 14:21
    Permalink

    Liebe Pana, herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung! Du machst das genau richtig – lebe dein Leben und mache das, was du wirklich liebst: Surfen! Ich bin gespannt auf weitere „Enthüllungen“

    Antworten
  • 14. September 2015 um 0:01
    Permalink

    WOW PANA!!!
    Ich bin einfach nur beeindruckt und bin es immer mehr! Geiler Scheiß!!!

    Du folgst deinem Herzen und genau das macht es aus im Leben. Ich könnte meinen Ar….lerwertesten darauf verwetten, dass du nie wieder zurück in den Sozialpäd Job gehst. Denn so geht es mir auch, Soziale Arbeit Studium abgeschlossen, aber darin wirklich arbeiten, glaube nein! Projekte in der Welt, ja! 😉
    Dafür ist mein Herzensverlangen die Welt zu sehen, Kulturen kennenzulernen und alles schmecken, fühlen und riechen zu können viel zu groß. Ich möchte der Herr über mein Leben sein und entscheiden können wo und wann ich gehe oder bleibe.
    Und wenn man einmal von diesem bösen Surf-Fieber ( http://viajeromogli.de/das-surf-fieber/ ) gepackt ist, dann sieht es schlimm mit dem alten Leben aus! (Positiv gemeint! ;))

    Pana, mach absolut weiter so. Folge deinem Herzen, egal wie schwer es auch ist und sein wird. Solange du glücklich bist, machst du alles richtig!

    Freue mich immer wieder dich zu lesen und hoffe, wenn du in good old Germany bist, können wir und mal treffen und Erfahrungen austauschen. Würde mich riesig freuen dich mal für deinen Weg zu drücken!

    Beste Grüße zurück aus Deutschland
    Marcus
    a.k.a ViajeroMogli 😉

    Antworten

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