What? Ich bin erst seit 3 Wochen hier??? Im Ernst?

Mir kommt es vor wie eine Ewigkeit! Und wie mein zu Hause!

Umso wichtiger, euch endlich etwas mehr davon zu berichten!

Man wird hier ganz schön schnell zum Lazy-Ass! Ist aber natürlich auch so gewollt und gut so! I like!!

Surfspots en masse

Ich befinde mich derzeit auf der Bukit Halbinsel von Bali… dort wo viele berühmte Surfspots liegen!  Jeder einzelne Spot hat seine Besonderheit, aber eines haben sie gemeinsam: Sie sind wahnsinnig schön! Ein grandioser Anblick! Lässt sich kaum auf Kamera festhalten, weil es live so mächtig wirkt!

Wie z.B. in Balangan:

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oder Padang Padang bzw. Baby Padang:

Padang Padang

Die einzelnen Surfspots möchte ich gesondert ausführlicher beschreiben, sobald ich mehrere Bedingungen der Spots gesehen habe.

Ich kann euch schonmal soviel sagen:

  • Balangan: Love at first sight! Mein Lieblingsspot, weil hier meistens was geht und sich die Leute im Wasser schön verteilen. Kleine Wellen kann man schön gediegen schön lange fahren. War der erste Surfspot, den ich hier überhaupt gesehen habe!
  • Baby Padang: etwas stressig durch viele, viele Menschen auf einem Peak- Wir wohnen aber in der Nähe des Spots und gehen deshalb trotzdem manchmal hin. Trotzdem auch schon nette linke Wellen gehabt. Mit der rechten Welle (gibt nur sehr wenige davon hier) kämpfe ich noch!
  • Torro Torro: Erste Welle meines Lebens, die nur mit dem Boot zu erreichen ist. Also raus aufs offene Meer mit Fischerboot! Die Welle hat ganz schön bums, zumindest in meinen Augen! Harter Kampf, aber sweet wenn es mal klappt! Schlimmer aber noch: danach auf das Boot wieder raufkommen! Challenging!
  • Green Bowl oder auch Green Ball: Kampf ums Überleben! Keine einzige Welle gesurft, nur gehofft, wieder lebendig rauszukommen!
  • Mehr oder minder Secret Spot heute: Sehr geil! Man muss von einem 3-4 Meter hohen Felsen ins LineUp reinspringen! Mega Überwindung, aber bin saustolz es getan zu haben! Und die Locals machen mega Party und motiveren! Wahnsinn!

UUUUUND:

  • Uluwatu GESEHEN! Der berühmteste Spot hier überhaupt, aber auch saugefährlich! Basti meint, dass er bei bestimmten Bedingungen auch für Normalsterbliche surfbar ist… ich bin noch nicht ganz übezeugt, aber we will see!

Seit wenigen Tagen bin ich auch in der Benutzung meiner neuen GoPro und habe mein allererstes Surfvideo gefilmt… Die Camp-Kollegas hier haben 1 Std lang nur noch die hohe Quali dieses kleinen Kastens begutachten müssen! Falls noch nicht getan: Watch it!

A propos Camp-Kollegas

Darf ich vorstellen: meine Crew

Foto
Me, Basti, Janine, Heiko, Alina, Dennis
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Carmen, Roger, Chantal, Andrea, me, Basti

 

Basti: treuer Weggefährte seit Stunde 1 hier im Camp und Reiseführer für alle Neuankömmlinge – kennt die verstecktesten Wege und Spots, die besten Ecken zur Nahrungsaufnahme und die günstigsten Alternativen für ALLES! War mehrmals in Bali, einmal sogar 4,5 Monate zum Arbeiten im Camp. Sorgt für Rum, Glühbirnen und für das allgemeine Wohl! Was wären wir ohne dich, Basti!

Janine+Heiko: Mit Stolz sprechen die beiden Erzgebirgler das löblichste sächsisch! Die zwei sind ein Herz und eine Seele! Immer friedlich, nie am Streiten, sie tragen sich förmlich gegenseitig auf Händen!

Unser Hans hat immer einen freien Platz für übriges Essen (liebevoll von Janine als „Hausschwein“ bezeichnet) und immer einen netten Spruch auf den Lippen: „Aelso, manschmal… aelso nu is es wiedr soaweit… da könnt isch ihr was antuuun!“

Unsere Janine konntert aber auch gerne mal mit „Ach Heischolein… was soll isch nuar mit dir machen?“

Auf jeden Fall ein Hingucker die Beiden! Ich hab sie saugern!

Dennis+Alina: Dennis aka the Dancemachine und Alina, die anscheinend gar nicht tanzen kann (what? die lügt! ich habs gestern gesehen!)! Sehr sympathisches Paar aus Esslingen… natürlich ums Eck von Stuttgart! Von wo auch sonst! Alina hat sogar eine Weile 4 Häuser neben mir gewohnt!

T. aus K und L. (möchte anonym bleiben): Unser Businessman, Playboy und Proll, der das Herz am rechten Fleck hat und die geilsten Sprüche reisst! Nimmt tendenziell wenig bis kein Blatt vor dem Mund und sorgt für gute Unterhaltung!

Andrea (leider abgereist): Meine Fatum-Schwester! Sie mit ihrem Moby, ich mit meinem Dolphin und wir beide vereint mit unseren Ängsten und Freuden, vor allem in Medewi! Achja, Andrea hat eine kleine cleptomanische Feuerzeugschwäche… und Bescheisserschwäche bei Uno-Rum! Saucoole Frau, die absoluter Dario-Fan ist (ihr Mann) und einfach genau meine Wellenlänge! War auch bei Surfguiding Peniche in Portugal und hatte Kurs bei Nica. Das wollten wir Nica natülich auch nicht vorenthalten:

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Roger+Chantal (leider abgereist): Cooles schweizer Päarchen mit einem grandiosen Akzent! Zum Pissen geht man aufs Weeeeee Ce (Betonung auf der ersten Silbe), zum Geld abheben braucht man eine EEEEEEEEEECe-Karte (Betonung auf der ersten Silbe) und sowieso is  ja alles „huregeil gsi“ oder auch so süß, dass Chantal ihr typisches „jööööööööö“ los wird! Mit Roche verbindet mich unser gemeinsamer Musikgeschmack. Schön, mal wieder über Musik zu reden.

Carmen (leider in einem anderen Surfcamp): Gute Zimmergenossin, die uns alle durch ihr Psychologiestudium schon längst durchschaut hat! Unterhalten uns gerne mal im Schlaf und haben Verständnis vor Panik vor nicht existenten Tieren.

 

Und was macht die Crew so tagtäglich?

1. Sie fährt gemeinsam an Spots

Jeder auf seinem Scooter in Kolonne zu neuen Spots mit unserem Anführer Basti! Abhängen, Surfen, gemeinsam freuen, essen, heim! Nice!

2. Sie hängt ab

Wir sind Meister im Abhängen!

Es gibt immer jemandem im Camp, der am großen Tisch mit den megabequemen Sofas im Camp rumlungert und mit einem quatscht, dumme Youtube-Videos schaut oder mit dem man Gitarre spielen kann.

3. Sie trinkt und feiert

Gerne Rum-Cola! Zockt dabei und lässt den Verlierer TakeOffs oder wahlweise Liegestützen machen! Ihr seht: durchaus gesundheitsfördernd!

4. Sie bringt mir Roller=Scooter fahren bei

Mit einer Engelsgeduld! Mir wurde das Scootergen nicht in die Wiege gelegt… einmal in Zeitlupe umfallen auf die Seite des Surfbretts=check!

Aber die Crew hat mich endlich soweit, dass ich souverän unterwegs bin.

Und durch die Halterung an der Seite fürs Surfbrett genießt man hier auf Bali die maximale Freiheit! Für 50,000 Rupia=ca. 3,50 Euro am Tag!

 

Scooter Indonesien

Passend dazu:

Kosten in Bali – billig, billiger, verdammt günstig!

15,000 Rupia= 1 Euro

Als ich am Flughafen ankam wurde ich erstmal zur Millionärin!

  • Indonesisches Essen: 10,000-30,000 Rupia = 0,80-2 Euro
  • Europäisches Essen ab und zu mal (Pizza, Nudeln): 30,000-70,000 Rupia = 2-5 Euro
  • Übernachtungen: 150,000 – 400,000 Rupia = 10-30 Euro
  • Tank: 7,000-10,000 Rupia = 0,50-0,80 Euro

Geil auch – die Tankstellen:

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  • Massage: 75,000 – 200,000 Rupia= 5- 13 Euro
  • Surfboard- bzw. Dingrepair: 50,000-100,00 Rupia= 3-6 Euro
  • Surfboard: Ab 4 Mille Rupia= 260 Euro

 

So, this is my daily life!

Nach wie vor denke ich: alles richtig gemacht! Ich feiers ab!

Demnächst dann etwas mehr und hoffentlich zeitiger! Sorry, dass es sich so gezogen hat! Das Internet hier lahmt ganz schön!

Ich höre, dass der Winter so langsam bei euch einbricht! Ich wünsche euch, dass er mild ausfällt! Zum Aufwärmen, könnt ihr immer wieder hier reinschauen!

Liebe Grüße!

Eure Pana //TakeOffandTravel

 

Indonesien, Bali – Surfspots, Surfcrew und billiges Leben!

7 Kommentare zu „Indonesien, Bali – Surfspots, Surfcrew und billiges Leben!

  • 15. November 2016 um 18:28
    Permalink

    Hey Pana,
    erstmal Danke für die coolen Beiträge über Bali 🙂
    Jetzt zu meiner Frage: Ich werde nächstes Jahr Mitte/Ende März auf Bali zum Surfen sein. Ich bin schön häufiger surfen gewesen – also leicht fortgeschrittener Surfer. Was wären dafür deiner Meinung nach die besten Spots? Denn zum Ende der Regenzeit finde ich einfach keine guten Surfguides.
    Danke und liebe Grüße
    Jannik

    Antworten
    • 18. November 2016 um 6:23
      Permalink

      Hallo lieber Jannik,

      wie oft warste denn schon surfen? Damit lässt sich dein Surflevel etwas einfacher einschätzen.
      Zum Ende der Regenzeit… meinste damit dann Feb/März?

      Liebe Grüße, Pana

      Antworten
      • 19. November 2016 um 22:13
        Permalink

        Hallo,
        bisher war ich zweimal zwei Wochen lang in Peniche in Portugal und einen Monat lang an der Ostküste Australiens (hauptsächlich aber in Sydney) surfen.
        eher Ende März 🙂
        liebe Grüße
        Jannik

        Antworten
        • 19. November 2016 um 22:26
          Permalink

          Hey Jannik,

          ja cool! Also in der Regenzeit biste windtechnisch an der Ostküste Balis besser dran, wobei Ende März so langsam der Wendepunkt ist, wo auch die Westküste langsam wieder besseren Wind hat.

          Wenn du dir einen Roller mietest kannste aber easy in ca. 45-60 Minuten rübertuckern. Also egal wo du dann wohnst, du kannst immer auch zur anderen Küste rüberfahren zum Surfen.

          Ich war Anfang April dort und hab immer etwas zum Surfen gefunden.

          Schau dir am besten diesen Bali Surf- und Abhängguide an, um die richtigen Spots zu finden:
          https://takeoffandtravel.de/reiseziele/asien/surfen-auf-bali

          Und dann noch der Vergleich Trockenzeit zu Regenzeit:
          https://takeoffandtravel.de/startseite/bali-reisezeit

          Ich denke, dass du keine übermäßigen Brecher surfen willst (oder?) – da biste zu der Zeit gut bedient. Die Wellen werden nicht so übermächtig und als Intermediate findest du da auf jeden Fall deinen Spaß!

          Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter?
          Wenn nicht, bitte lass mich wissen, welche Infos du noch brauchst!

          Beste Grüße, Pana

          Antworten
          • 20. November 2016 um 12:14
            Permalink

            Super! Vielen Dank für deine Infos 🙂
            Liebe Grüße

  • 29. März 2016 um 18:36
    Permalink

    Hey,

    will im August einen Monat nach Bali. In welcher Unterkunft warst du ? Hast du einen guten Vorschlag?

    Gruß
    sandy

    Antworten
    • 29. März 2016 um 21:13
      Permalink

      Hey Sandy,

      Ich persönlich gehe mittlerweile immer in kleine Homestays – das sind im Endeffekt kleine Bungalows, die Balinesen dort gehören und die schön günstig sind (ich zahle z.B. 10 Euro pro Nacht mit Klimanalage und eigenem Bad). Da kannste einfach mit einem Roller los und dich umschauen, wo es Platz hat und welches dir gefällt. Sehr unkompliziert, lassen sich aber nicht von Zuhause aus buchen.
      Ich habe damals für die erste Zeit ein Surfcamp gebucht und mir von dort aus alles klar gemacht. Ich war im Kamafari-Surfcamp, aber das Rapture soll auch cool sein oder auch das Brown Sugar Camp in Medewi, falls dir nach weniger Trubel ist. Kannst dir das ja alles mal anschauen! 😉
      Liebe Grüße, Pana

      Antworten

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