Surfweltreise_Geld_

Seit ich im November 2014 zum Surfen in die Welt gezogen bin, wird mir natürlich immer wieder diese eine Frage gestellt:

Woher kommt das Geld für das Umsurfen der Welt?

Die Ideen, die die Menschen haben, sind vielfältig.

  • „Haja, deine Eltern haben dir das wahrscheinlich in den Allerwertesten gesteckt!“
  • „Du hast geerbt“
  • „Du hast gespart – aber soviel, dass es zu so langem Reisen reicht?“

So Leute, die Wahrheit ist aber:

Ich kann euch hier leider keinen Special Trick an den Start bringen und zack, da liegen die Tausender!

Wäre das der Fall: Geil, willkommen in der fabelhaften Welt der Pana!

Nope, die Antwort ist ziemlich einfach:

Ich habe gearbeitet, ich habe gespart, ich habe verkauft, ich habe meinen Lebensstandard aufs Wesentlichste reduziert – vorher und unterwegs ebenso.

Meine Zeit vor meiner Abreise im November 2014…

… ich habe gearbeitet…

Als ich nach meiner ersten Weltumrundung 2010 (damals noch ohne Surfbrett) nach Deutschland kam, habe ich meine erste Festanstellung als Sozialpädagogin angenommen.

Ein Sozialpdägogengehalt ist bekannterweise nicht die Welt, aber wer sparen will, kann auch davon etwas auf die Seite legen.

Deshalb:

… ich habe gespart…

… und zwar mäßig, aber regelmäßig (wie der Bierdurstmann aus Ludwigsburg sagen würde)!

Regelmäßig ging davon ein gewisser Betrag auf mein Sparkonto. 

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Wusste ich bereits, was ich damit machen werde?

Nein, aber als im Schwabenland geborenes Mädel war mir klar, dass ein Dauerauftrag für die schönen Dinge im Leben auf meinem Sparkonto eingerichtet werden sollte.

Trotz Sozialpädagogen-Gehalt, habe ich es geschafft nach 2 Jahren einen ganz ordentlichen Betrag auf meinem Konto Mein zu nennen.

Meine Lebensweise war schon damals eine kontofreundliche Variante: Das Leben in einer WG und keine luxuriöseren Ausgehrituale (ich bin ja eher so der Bierchen- und kleine Konzerte-Mensch).

Der Trick an meinem Spar-Konto: Ich habe es immer gehandhabt, als wäre es nicht existent und habe es nur im absoluten Notfall angerührt. Anders lässt es sich nicht machen!

Die erste größere bewusste Investition nach zwei Jahren von diesem Geld: Mein erstes eigenes Auto! Mit 27! Finally!

Junger Vater, war ich stolz auf meinen Skoda!

2 Jahre lang habe ich den Wagen genossen und ihn gefeiert!

… ich habe verkauft…

… und zwar nicht wenig!

Denn auf meinem gewohnten Weg des Sparens kam ein wesentliches Hindernis auf mich zu:

Surfurlaube!

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So oft wie möglich! Ca. alle 3 Monate stand ich wieder auf dem Surfbrett, aber gleichzeitig finanziell auch auf dem Trockenen!

Das Sparkonto füllte sich nur noch sehr langsam.

Zusätzlich wurde die Idee einer Surf-Weltreise im Juni 2014 zu einem Beschluss.

Was also tun, um an Geld zu kommen?

Klar, Dinge verkaufen, die ich sowieso ein Jahr lang nicht mehr benutzen werde.

Jetzt ratet mal, was als erstes dran glauben musste?

Jap, der geliebte Skoda!

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Schweren Herzens musste ich ihn gehen lassen.

Er hat den größten Teil meiner Reise ausgemacht.

Außerdem dran glauben mussten:

  • Bass-Equipment (Jegliches Equipment, aber natürlich nicht der Bass an sich – sowas ist wie mein Fatum Dolphin Mini-Malibu – das bekomme ich nicht übers Herz!)
  • Klamotten und Schuhe
  • Unbenutzte wertvollere Gegenstände wie z.B. eine alte Gitarre
  • Technische Gegenstände wie alte Konsolen und Computerspiele

Verkauftes + Angespartes vom Sparkonto = Ganz gut Asche!

… ich habe meinen Lebensstandard aufs Wesentliche reduziert…

… und zwar konsequent ab dem Moment, an dem klar war, dass ich unterwegs jeden Cent brauchen werde!

  • Ab sofort wurde in die Stadt gelaufen und Bahnfahrten wurden vermieden (Bahnfahren in Stuttgart ist mittlerweile nur was für den dicken Geldbeutel).
  • Zur Arbeit wurden 10 km hin und 10km zurück so oft wie möglich mit dem Fahrrad gefahren anstatt mit dem Auto.

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  • Alkoholische Getränke beim Weggehen wurden aufs Minimum reduziert – Feiern kann ich trotzdem!
  • Essen gehen wurde umgemodelt zu „zum Essen einladen und Zuhause kochen“.
  • Bewussteres Einkaufen: Mit einer Einkaufsliste nur auch das kaufen, was man benötigt und vor allem nicht hangry einkaufen (hangry= hungry+angry –> so hungrig, dass man absolutes Reizlevel erreicht hat!)

Seit meiner Surf-Weltreise ab November 2014…

…arbeite ich…

… am Anfang jedoch weniger! Denn erstmal wollte ich es mir so richtig gut gehen lassen, was mir in Indonesien als erste Station natürlich sehr gut gelungen ist! Asiatische Länder für eine solche Reise und für den Geldbeutel= Gute Wahl!

Ein Einblick in meine Kosten in Indonesien findet ihr hier:

 Kosten für eine Surf-Weltreise – 7 Wochen Indonesien!

Doch spätestens in Neuseeland und in all den anderen teureren Ländern musste zumindest ein gewisser Teil Arbeit wieder Platz in meinem Leben finden.

Meine Jobs unterwegs:

  • In Hostels gegen Unterkunft arbeiten (in Neuseeland, Costa Rica und Portugal):

Viele Hostels überall auf der Welt lassen dich frei wohnen, wenn du tagsüber 2-4 Stunden im täglichen Hostelbusiness bei Putz- und Aufräumarbeiten mithilfst.

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  • Klassische Aushilfsjob, die durch Kontakte im Stadtteil vermittelt wurden: Z.B. Teller waschen oder Fahrerjobs für Kumpels meines Chefs, die nach einer Party nicht mehr selber fahren wollen.
  • Online arbeiten: Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, seine Fähigkeiten als Einnahmequelle zu nutzen.

Webseiten erstellen: Mir kommt zu Gute, dass ich weiß, wie man mit WordPress-Seiten arbeitet (durch den Aufbau meines Blogs). Dadurch kann ich Webseiten erstellen und bearbeiten und daraus Einnahmen erzielen.

Übersetzen: Wer mehr als eine Sprache beherrscht, kann Übersetzungsarbeiten erledigen.

Virtuelle Assistenz: Mit etwas Organisationsgeschick, kann jeder solche Jobs erledigen. Du bist sozusagen der persönliche Sekretär deines Auftraggeber und hilfst ihm, bei allem, was er benötigt vom Computer aus.

Beispiele für Plattformen, auf der sich solche Tätigkeiten finden lassen:

freelancer.de

elance.com

twago.de

  • Als Surflehrerin arbeiten: Da mir bewusst war, dass ich mich eh nur an Surfspots rumtreiben werde, habe ich die Surflehrer-Lizenz gemacht, nachdem ich mich selbstsicher genug beim Surfen gefühlt habe. Wer also in die Richtung gehen will, sollte einfach soviel wie möglich surfen gehen. Mögliche Surflehrer-Ausbildungen können bei diesen Verbänden gemacht werden:

ISA – International Association of Surfing

DWV – Deutscher Wellenreit Verband

Es gibt noch viele Verbände mehr, diese beiden sind sehr gängige.

  • Bloggen: Ja, es lässt sich beim Bloggen Geld verdienen. Aber nein, nicht so einfach und soviel, dass sich davon easy leben lässt. Die Einnahmen auf meinem Blog machen nur einen sehr winzigen Anteil meiner Reisekasse aus. Vom Bloggen alleine leben können nur die, die sehr viel Arbeit reingesteckt haben. Und obwohl ich nicht wenig Zeit reinstecke, gehöre ich nicht in diese Kategorie. Lasst euch also nicht vom Trugschluss leiten: Ich mach einen Blog und zack – habe ausgesorgt. Wer aber Bock hat, ernsthaft Zeit zu investieren und langfristig daran zu arbeiten, der kann hier Hilfe dazu finden:

Werde erfolgreicher Blogger – Blog Camp

  • Work&Holiday Visa: Bekommt man in einigen Ländern der Welt ziemlich easy, wenn man bestimmte Altersgrenzen nicht übersteigt. Deshalb habe ich die letzte Chance für Neuseeland genutzt. Dadurch ist alles viel einfacher und ich habe fast jede Option, die ich auch zuhause hätte: Aushilfsjobs in Cafes, auf Farmen, in Fabriken…

Eine übersichtliche Seite zu allen Work&Holiday Visa, findest du hier:

workingholidayvisum.de

… spare ich…

… durch viele verschiedene Möglichkeiten, die auch du nutzen kannst:

  • Durch das Arbeiten gegen Unterkunft
  • Surfbrett-Reparaturen selber machen: Wie du kleinere Dings selber reparieren kannst, kannst du in diesem Post lernen:

D.I.Y. Ding-Repair – Wie du dein Surfbrett selbst reparieren kannst

Wie man größere Reparaturen selber erledigt, erarbeite ich mir derzeit selbst mit Ratschlägen von Shapern und spare somit ca. 100 Dollar.

Boardrepair

  • Couchsurfing: Ich hatte vor der Reise keine Couchsurfing-Erfahrung, habe es unterwegs aber ausprobiert und habe nur gute Erfahrungen gemacht.
  • Kontakte nutzen: Auf der Couch von Bekannten schlafen oder bei Verwandten für eine Weile unterkommen. Unterwegs also immer offen bleiben für neue Kontakte. Die Welt ist so vernetzt wie noch nie.
  • Hitchhiken: Würde ich nicht in jedem Land machen. In Neuseeland allerdings ist es ziemlich Gang und Gebe. Wer sich damit unsicher ist, sollte mit einer weiteren Person den Daumen auf der Straße rausstrecken oder es besser ganz sein lassen und Bus fahren.

TIPP: Immer da stehen, wo der Weg in mehrere Richtungen führt. Dann hat man immer noch die Möglichkeit zu behaupten, man wolle in eine anderen Richtung, wenn der Fahrer suspekt erscheint.

Gibt es diese Möglichkeit nicht und man hat ein ungutes Gefühl, trotzdem nicht einsteigen! Irgendeinen Grund kann man immer erfinden oder einfach klar sagen, dass man es sich doch anders überlegt hat!

  • Bei Möglichkeit an einem Flughafen schlafen: Wenn ich irgendwo spät ankomme, plane ich die Nacht einfach am Flughafen. Manche Flughäfen sind sogar schon richtig „komfortabel“. Welche das sind, kann hier im Vorfeld recherchiert werden:

sleepinginairports.net

In Brisbane am Flughafen habe ich deshalb schon vier Mal geschlafen: Bequeme Chouches, Wasserspender, Wifi, Toilette um die Ecke – Perfekt!

Am_Flughafen_schlafen

  • Spritkosten mit anderen Reisenden teilen: Andere Reisende lassen sich entweder im Hostel, in dem du wohnst finden (Rumfragen, Aushang machen) oder aber du findest sie in verschiedenen Facebook-Gruppen wie z.B. in solch einer:

New Zealand Network Backpackers

Australia Network Backpackers

  • Durch bewusstes Einkaufen: In manchen Ländern muss man dann einfach eine Zeit lang auf guten Käse oder Nutella verzichten und auf billigere Optionen umsteigen und sich die „guten“ Sachen nur ab und zu gönnen.
  • Durch weniger Trinken und nicht Rauchen in Ländern wie Neuseeland und Australien: Aktuelle Preise für Zigaretten in Neuseeland z.B. 25 Dollar pro Schachtel, ein Bier in einer Bar 7,50 Dollar.
  • Mit anderen Reisenden gemeinsam kochen.
  • Nicht zu schnell reisen: Ich versuche meistens mindestens eine Woche an einem Ort zu bleiben. Und das ist auch noch schnell gereist. Je langsamer du reist, desto eher kannst du auch sparen. Du kannst ergiebiger einkaufen, du findest die Schnäppchen vor Ort und weißt wie alles läuft und du bekommst bessere Deals bei Unterkünften, wenn du irgendwo länger bist!
  • Mit anderen Reisenden beim Einkauf große Packungen teilen.
  • Brot selber backen: Supereasy und super lecker!

Brot_

Das allerwichtigste beim Sparen auf Reisen ist aber:

Budget planen!

Wer ohne Übersicht seiner Finanzen loszieht und sich sein Geld nicht einteilt, der verliert sehr schnell den Überblick!

Ich habe mir ein Monatsbudget pro Land gemacht, das ich auf Wochen- und teilweise Tagessätze runter gebrochen habe.

Außerdem habe ich Buch über meine Ausgaben geführt, damit ich weiß, wofür mein Geld draufgeht!

Kann ich nur weiterempfehlen!

Reisen_Finanzen_im_Blick

… ich verkaufe…

… all das, was ich nicht mehr brauche.

Zum Beispiel Camping-Ausrüstung, die ich für Roadtrips in Neuseeland gekauft hatte.

… ich reduziere meinen Lebensstandard aufs Wesentliche…

Wer erwartet, unterwegs einen Lebensstandard wie Zuhause zu führen, der sollte erstmal keine solche Reise machen oder aber einfach über mehr Geldmittel verfügen!

Angesagt ist:

  • Hostels in den teureren Ländern
  • Schlafen in Autos – Ein Mietwagen oder ein Autokauf kann sich rentieren, weil die Unterkunft ebenso abgedeckt ist.

Ab wann sich ein Autokauf rentiert und auf was du achten musst, kommt in einem baldigen Post.

Und: Schlafen in Autos finde ich persönlich ja saugeil! Siehe dazu meinen Post: Neuseeland, Roadtrippin‘ – Wie du dich besser vorbereitest als ich)

schlafzimmer_auto

  • Keinen ausgiebigen Tabak- und Alk-Konsum
  • Neue Kleidung wird nicht gekauft, außer ein anderes Kleidungsstück geht kaputt oder verloren.

Und mittlerweile…

… hat sich einiges verändert!

Was genau, habe ich in diesem Post beschrieben:

Warum sich mein zweites Jahr Surf-Weltreisen vom ersten unterscheidet.

Mein derzeitiges Konstrukt ist aufgebaut aus Hostelarbeit + Surfunterrichten + Online-Arbeit.

Wer aber so reist wie ich, muss immer offen für neue Konstrukte und Jobchancen bleiben.

Und dabei…

… öffnen sich auf einmal einige Türen und Tore…

… und zwar ohne, dass ich danach frage!

Es ist verrückt und gleichzeitig fast schon gruselig, weil es so viele Zufälle auf einmal sind!

Mehr dazu kann ich aber erst sagen, wenn mehr Nägel mit Köpfen gemacht sind!

Meine Abonnenten im Verteiler wissen natürlich wie immer Bescheid!

Wer übrigens ebenso Abonnent sein will und über Internas, Updates und meine privaten Neuigkeiten als erstes erfahren will, kann sich einfach hier eintragen: Begleite mich:

Zugang__

Ich kann nur soviel dazu sagen: Es bleibt spannend!

Wenn du also auch deine Träume verwirklichen willst…

… dann fange am besten heute an zu sparen!

Wie immer lautet die Devise: Von nichts kommt nichts!

Es gibt keinen Geheimtrick, es gibt keine Hintertür!

Und der Weg ist manchmal nicht rosig und einfach, aber wenn man das Ziel vor Augen behält und sogar weiß, auf was man hinarbeitet, dann fällt das Sparen und Verzichten leichter!

Und ich kann euch eines sagen:

Mir tut es um keinen einzigen Cent leid, den ich ausgegeben habe!

(Ok, außer natürlich so Dummheiten wie die Apfel-Story oder Strafzettel)!

Abgesehen davon war jeder Cent eine gute Investition, die mich um so viel Erfahrung reicher gemacht hat, das kein Geld der Welt jemals ausgleichen könnte!

Reisen_Geld

Welchen Traum willst du dir erfüllen?
Was fällt dir beim Sparen dafür schwer?
Oder hast du vielleicht Tipps für andere?
Schreib es einfach hier unten in die Kommentare!

 

Wie ich mir das Leben als Surf-Weltreisende finanziere…

7 Gedanken zu „Wie ich mir das Leben als Surf-Weltreisende finanziere…

  • 19. April 2017 um 23:38
    Permalink

    Hey Pana… Da sitze ich als Mädchen für alles gerade bei Surfguiding Peniche rum und stoße zufällig auf Deinen Blog und muss sagen… Du bist ja quasi der Blick in meine Zukunft hahaha. Naja, nicht ganz, weil die Weltreise wegen meines Hundes eher eine Europareise ist, aber schon nah dran. Wir müssen uns dann im Juli unbedingt mal auf ein Bierchen treffen! Ich hab aber vorher schon eine Frage… Wann und wo hast Du Deine Lizenz gemacht? Wielange warst Du vorher im Wasser, hast Du Dich gezielt darauf vorbereitet oder hat sich das eher ergeben? Okay, nee warte, sind dann doch einige Fragen, vielleicht die erste und den Rest dann später.
    Ganz liebe Grüße aus Baleal, Anna

    Antworten
    • 20. April 2017 um 0:25
      Permalink

      Hi Anna,

      haha, wie cool!
      Ja, die Mädchen für alles Zeiten waren schon cool! 🙂 Ich hoffe, dir geht es damit ebenso gut wie mir damals und dass du neben der Arbeit noch etwas zum Surfen kommst! 😉

      Da wir sowieso bei SGP mieten, werden wir uns bestimmt über den Weg laufen! 🙂

      Ich habe meine Lizenz in Neuseeland gemacht, war günstiger. Ich habe die Weltreise dazu genutzt, mein Level nochmal ordentlich anzuheben durch tägliches Surfen, habe aber auch schon in Portugal fleißig geübt! Schau dir auch mal diesen Post hier an, da steht alles über meine Surfentwicklung: http://takeoffandtravel.de/startseite/surfen-lernen-phasen.
      In Phase 5 habe ich dann im Mai 2015 meine ISA-Surflehrer-Lizenz Level 1 gemacht, weil ich mich da dann ready genug gefühlt habe und es sich angeboten hat.

      Wie das in Europa abläuft, kann dir der Sebbo bestimmt auch nochmal gut erklären. Der DWV ist zum Beispiel eine gute Adresse für die Lizenz in Europa soweit ich weiß. Check mal deren Webseite: https://wellenreitverband.de/verband/ausbildung/ und die Seite der ISA (die ist theoretisch weltweit gültig, wobei manche Länder oftmals noch Sonderbestimmungen haben): https://www.isasurf.org/

      Hilft das schonmal?

      Ansonsten heisst es: Surfen, surfen, surfen! Viel und noch mehr! 😉

      Liebe Grüße, Pana

      P.S.: Grüße an Sebbo+Family! 🙂

      Antworten
      • 20. April 2017 um 12:59
        Permalink

        Huhu,
        danke für die Links, hatte das mit der Lizenz vor Portugal schon alles recherchiert und durch den Kopf gehen lassen. Bin selbst in Phase drei und bis September zum Surfen in Baleal in der Hoffnung nächstes Jahr dann die Lizenz machen zu können. Ist schwer einzuschätzen ob das realistisch ist, daher die Nachfrage. Ist echt schön bei Dir zu sehen was möglich ist!
        Bis bald, viel Spaß und gute Wellen

        Antworten
  • 21. Februar 2016 um 12:18
    Permalink

    Wie machst du es denn mit deinem Surfgepäck?
    Mit Auto ist das aj alles kein Thema, aber mit Board, Wetsuit und normalem Gepäck
    durch die Städte ziehen auf der Suche nach Hostels oder Jobs stelle ich mir schwierig vor.

    Antworten
    • 21. Februar 2016 um 21:22
      Permalink

      Hey Benny,

      Ist auch wirklich nicht immer easy! Da ist ein Stück weit auch einfach commitement angesagt. Aber, es lässt sich durchaus machen.

      Das wichtigste ist, dass man sich NICHT vornimmt, wie ein klassischer Backpacker alles sehen zu wollen und mit dem ganzen Gepäck von Hostel zu Hostel zieht, sondern sich mit einzelnen Spots zufrieden zu geben, an denen man länger bleibt.

      Ist sonst auch nervig mit der Ein- und Auspackerei des Boards – Finnen ab, Finnen dran – das täglich nervt. Ich bleibe meist mindestens eine Woche an einem Ort, eher gerne länger.

      Von dieser Base aus kann man dann tageweise weiterkommen
      z.B. indem man Leute kennenlernt, die einen mitnehmen
      ODER durch Shuttles, die auch mal an einen anderen Strand fahren
      ODER in Ländern wie Indonesien Roller mieten und sowieso überall selber hinfahren
      ODER an Orten wie Byron Bay ein Fahrrad mit Surfracks leihen und damit die Gegend erkunden
      ODER in Ländern wie Neuseeland auch mal für ein paar Tage ein Auto mieten und durch die Gegend ziehen.

      Im Internet versuche ich dann immer rauszufinden, welches (Surf-)Hostel in Surfbreaknähe liegt und welche Transportmöglichkeiten die anbieten.

      Schau auch mal in meine Packliste rein vor allem unter System: http://takeoffandtravel.de/surfen/surf-weltreise-packliste

      Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter?

      Liebe Grüße, Pana

      P.S.: Wollte sowieso noch etwas ausführlicher darüber schreiben. Kommt also nicht etwas mehr Info dazu.

      UPDATE DAZU der passende Post: http://takeoffandtravel.de/startseite/surfbrett-transport

      Antworten
  • 16. Februar 2016 um 16:38
    Permalink

    Hallo Pana,
    ich war auch kein Großverdiener und habe trotzdem über Jahre jeden Monat so viel es ging gespart. Die größte Ausgabe waren eigentlich immer die Surfreisen. Auch ich habe das Meiste verkauft und bin jetzt einfach für unbestimmte Zeit unterwegs.

    Mein Tipp für die, die gleiches planen: Lege dir ein Tagesbudget fest und schreibe deine Ausgaben auf, so behälst du den Überblick. Lass dich auf Reisen auch nicht von anderen „Urlaubern“ anstecken. Du wirst viele treffen, die einfach ihren Jahresurlaub machen und dabei nicht so sehr aufs Geld schauen. Man muss nicht jeden Abend Bier und Cocktails trinken nur weil es die Anderen machen. Und verliere nie den Fokus für das was dir wichtig ist.

    Grüße und weiterhin gute Reise

    Antworten
    • 17. Februar 2016 um 9:24
      Permalink

      Hey Markus,

      danke für deinen Kommentar!

      Cool, dass du das alles so bestätigen kannst! Das hilft sicherlich einigen Lesern, die denken, dass sie es nicht hinbekommen können!

      Und den Tipp mit dem „Nicht-Anstecken-Lassen“ –> Sehr wichtig und richtig! Danke dafür, das fehlt hier definitiv noch!

      Liebe Grüße und dir ebenso weiterhin eine gute Zeit!

      Pana

      Antworten

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