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In Zeiten, in denen wir auf dem Trockenen sitzen und die Wellen weit weg sind, kommt ein Film wie „View From A Blue Moon“ von John (John) Florence wie gerufen.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass die HHonolulu-Events-Crew in Kooperation mit Hurley und Brain Farm (Remember: Macher von „The Art of Flight“) diesen Surffilm während meiner einmonatigen Surfpause auf die Leinwand nach Stuttgart bringen!

Denn auf eine fette Leinwand – da gehört dieser Film hin!

Warum?

Weil die perfekten Wellen von unten, von vorne und oben auf dich zurollen! Gefühlt in dein Gesicht! Ab der ersten Minute hast du das Gefühl, mit im Wasser zu sein und zwischen Blubberblasen und über Riffen zu schweben.

VFABM_2©Bainfarm_JohnJohnFlorence

Ich fühle mich sofort wieder in die Wellen dieser Welt zurückversetzt, die ich ein Jahr lang live spüren durfte. Fast jede zweite Minute benetzt mich Gänsehaut!

Lovin‘ and pumpin‘ Florence

Die Bilder sind schnell…

Florence ist noch schneller!

Mit einer Leichtigkeit pumpend rast der Junge über die Wellen.

Ein Gewehr das schießt.

Und das seine Wellen liebt!

Das zumindest will dieser Film erzählen: Die Geschichte vom jungen John John Florence, dessen Leben vom Surfen bestimmt ist. Just Surf! Jeden Tag!

VFABM_10©Bainfarm_JohnJohnFlorence

Kein Wunder, wenn man an der North-Shore in Oahu groß wird.

Sofort stellt sich beim deutschen Surfer der Neid ein. Das Aufwachsen am Meer mit Surfen als täglichen Lebensinhalt – uns wird er vorenthalten bleiben. Gleichzeitig gönnt man es ihm, denn Florence ist sympathisch. Und er hat es verdient: Denn er hat seine Gegebenheiten genutzt! Ja, wenn wir könnten, würden wir ihm auf die Schulter klopfen und sagen: Geil, du weißt zu schätzen, was vor deiner Haustür liegt! Danke!

Und der Soundtrack…

… unterstreicht das Gefühl der Leichtigkeit und Hingabe perfekt! Genau mein Ding, denn Musik ist bekanntlich Emotion. Für mich persönlich schon immer!

Nur ein Song bringt dieses Konzept kurzerhand durcheinander und dauert eine Weile zu lang an – Dafür kann aber auch John (John) nichts und auch sonst keiner der Filmmacher, denn nur die aktuellen Ereignisse sind Schuld daran.

Den Soundtrack des Filmes habe ich dir von Spotify hier reinkopiert:

Soundtrack „View From A Blue Moon“ – Nov 2015

Bildschirmfoto 2016-05-15 um 16.42.27

Trotzdem schafft es der Film anschließend wieder, uns zurück in seinen Bann zu holen – Zurück nach Hawaii! Nachdem wir unter anderem in Australien, Südafrika und Brasilien zu Gast waren. Teilweise mit bekannten Gesichtern wie Jamie O’Brien oder Filipe Toledo.

VFABM_3©Bainfarm_JohnJohnFlorence

Mein Lieblingsteil des Filmes ist und bleibt jedoch der Anfang, in denen nicht deutlicher werden kann, wie übermäßig talentiert der Kerl schon vor Jahren war. Außerdem gibt es noch das eine oder andere unerwartete Happening in diesem Teil des Films, das mir sehr sympathisch ist, aber natürlich nicht verraten wird.

Was ein Surffilm auslösen kann – mein Fazit

Dieser Film hat laut John (John) Florence den Anspruch

“(…) to apply some of Brain Farm’s production value
to the water and capture surfing like it’s never been captured before”

Das hat er geschafft! Wer „The Art of Flight“ gesehen hat, hat wahrscheinlich eine Idee davon, wie krass die Aufnahmen in diesem Film sind!

VFABM_6©Bainfarm_JohnJohnFlorence

Filme, wenn gut gemacht, haben die Kraft etwas zu bewegen. Die International Ocean Film Tour 2014 zum Beispiel war eine wesentliche Motivation für mich, meine Surf-Weltreise im November 2014 anzutreten!

Dieser Film kann das ebenso und vermittelt genau das, was ich und viele andere Surfer empfinden: „Ich will surfen! So oft wie möglich!“

Ja, das Grundgefühl nach diesem Film für mich persönlich:

Schön, mal wieder das tägliche Gefühl meiner Surf-Weltreise zu spüren: Mittendrin sein! Bei den Wellen! Beim grenzenlosen Gefühl der Freiheit, dass dir nur das Surf-(Welt-)Reisen schenken kann! Ich bin dankbar, dass es nach vierwöchigem Besuch in Deutschland Ende November für mich weitergeht: Das Entdecken der Wellen dieser Welt – meine Freiheit – mein Leben!

Danke HHonolulu-Events für die gute Organisation eines solchen Abends, der uns alle mit Wellen und Meer auftankt!

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Wer den Film noch sehen möchte, hat die Chance ihn an diesen Orten zu begutachten und übrigens auch Goodies von Hurley, Nixon, Stance und Spy abzustauben.

BERLIN:
20.11.2015 – 20.30 – BABYLON
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LEIPZIG:
22.11.2015 – 21h – Kinobar Prager Frühling
*
KÖLN:
10.12.2015 – 21h – Surffilmfestival Cologne – Cinenova
Wer an all diesen Orten nicht dabei sein kann, sollte die Augen bei ITunes ab Dezember offen halten.

Für weitere Infos, wendet euch an HHonoluluEvents.

HHonolulu

Fotocredits: HHonolulu Events

 

Was ein Surffilm auslösen kann – View From A Blue Moon

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