Wenn ihr das hier lest, bin ich schon wieder unterwegs!

TakeOff Nr. 4: Christchurch, Neuseeland!

 

Sydney – ich bin zurück, Baby!

OperaHouse1

Januar 2010 stieg ich das erste Mal in meinem Leben in einen Flieger, um ans andere Ende der Welt zu fliegen!

Zwei Dinge fielen mir auf:

1. Fuck, das ist nur nicht nur weit weg, sondern ABARTIG-WEIT weg! (3o Stunden unterwegs gewesen)

2. Dieses in der Weltgeschichte rumfliegen – das ist mein Ding!

Denn ich flog nach Australien, genauer gesagt nach Melbourne, um mein Work&Travel anzutreten. Und wenn ich schonmal da bin:

nehme ich Auckland, die Fijis, Los Angeles bis San Francisco und New York auf dem Heimweg mit! Für nur 300 Euro Aufpreis mit dem Around the World Ticket.

Ungelogen: Es wurde die bis dato beste Zeit meines Lebens!

Besonders gern habe ich auch immer an die Zeit in Sydney zurückgedacht:

Ich habe in Newtown gelebt und in Chatswood gearbeitet!

Damals habe ich zwei entzückende Aussie-Mädels kennengelernt: Kit und Bek! Zwei Punk-Chics vom feinsten mit der übelsten Ausdrucksweise (ich bin großer Fan! Meine Favoriten: „that’s tops cunt!“oder im Club, wenn widerwertige Kerle einen dumm angemacht haben „hey, wanna die motherfucker?“)

Locals kennenlernen – Initiative ergreifen

Wichtig zu wissen, ist, WIE ich sie kennengelernt habe:

Rein in Cotton On (H&M-mässiger Klamottenladen), die punkige Bek gesehen… einfach gefragt: „You look like you like the music that i like! Do you maybe know where the next good concert is?“

Sie hat mir sofort ihre Handynumer gegeben, wir sind zusammen zu Konzerten und ich bin schlussendlich bei ihr eingezogen! Ihre Freundin Kit wurde dann auch zu meiner und wir wurden unzertrennlich:

threesisters
Three Sisters – Blue Mountains… passenderweise wir drei links daneben!

 

Wichtige Lektionen also für mich und dich:

  • Musik verbindet! Wirklich wahr!
  • SPRICH MIT DEN MENSCHEN! Halte dich nicht immer nur mit den Leuten in deinem Hostel auf… wenn du Locals kennenlernen willst, sprich mit ihnen. Themen gibt es genug! Sei offen!

Und ich sage dir: es lohnt sich! Ich habe zwei wundervolle Freunde gefunden und durch die beiden Mädels habe ich Ecken in Sydney kennengelernt, die ich sonst nie zu Gesicht bekommen hätte.

UND: ich habe einen Anlaufpunkt hier in OZ wie man sieht. Wir haben all die Jahre Kontakt behalten und ich hatte dadurch eine wundervolle Zeit bei Kit und ein warmes, herzliches Zuhause bzw. Sofa für die letzten 2,5 Wochen!

Thank you Kit and Chris for having me! You guys are awesome!!!

Sydney_Sofa

 

Heisse Weihnachten statt weiße Weihnacht – wie ist das so???

Ihr gebt mir bestimmt Recht, wenn ich sage, dass man im Vorfeld vor so einer Reise Angst hat, dass man an Weihnachten und Silvester an seine Grenzen kommen könnte.

Und klar: die eigene Familie und die eigenen Freunde zuhause sind unersetzlich!

Aber: wenn man in diesen Tagen mit Leuten zusammen ist, die man gern hat, ist das alles gar kein Thema.

In meinem Fall hatte ich sogar das große Glück die Weihnachts-Tage mit Kit und ihrer Familie verbringen zu dürfen!

Außerdem entschädigt das Wetter ALLES!

Sydney_Weihnachten_Klimaanlage
Der weiße Kasten: Eine Klimaanlage! War volle Lotte an!

 

IMG_6871

Heisse Weihnacht statt weiße Weihnacht= I LOOOOOOVE IT!

Auch Silvester ämellos zu verbringen ist absolut mein Ding! Dann noch das riesige Feuerwerk der Harbour Bridge: supergut!

Leider konnte meine Cam das nachts nicht so gut einfangen:

silvester

Und natürlich das allerwichtigste: DER SURF!

Ich war an Weihnachten tatschlich surfen!!! Das X-Mas-Surf-Video dazu habt ihr ja bereits gesehen!

Und auch sonst natürlich auch an fast jedem Tag!

Surf in Sydney – mein Fazit

Aaaaaaaalso… ganz ehrlich:

Sydney im australischen Sommer: naja, geht so!

In den ersten Tagen sah es oftmals sogar so aus:

DeeWhy_rainy

 

Ich weiß, das ist Jammern auf ganz hohem Niveau, aber es geht ja auch darum euch mit Infos und Tipps zu versorgen. Mein Tipp also: Sydney im Dezember surfen: ist auf jeden Fall ok, aber nicht epic!

Klar, wenn ich schonmal da bin, mach ich das auch. Und die ein oder andere gute Welle war auch dabei, aber der Kracher war es nicht:

Und die Locals bestätigen, dass es im Sommer meist so ist.

Dennoch ist es natürlich wunderschön hier abzuhängen, die Strände zu genießen und auch die Sonne, die sich ab Weihnachten dann doch noch großzügig gezeigt hat!

Australier im Line-Up vs. außerhalb

Die Locals hier haben zwei Gesichter:

Im Wasser: Toternst! Keiner Spricht! Keiner lächelt! This is serious guys!

Sobald sie den ersten Schritt an Land machen verwandelt sich ihr Gesicht: ein Blick, ein Lächeln, vielleicht sogar ein paar Worte.

Grundsätzlich außerhalb des Wassers: die freundlichsten Menschen ever! Sehr hilfsbereit, sehr kommunikativ! Natürlich gibt es auch da Ausnahmen,  aber der Konsens ist: „Hey, how are you?“

Also, nimmt es ihnen nicht übel, aber in Anbetracht der Massen von Leuten im Wasser, zählt jede einzelne Welle und die kann man nicht vertratschen!

Die Surfspots, die ich täglich angesteuert habe, sind die an der Northshore:

DeeWhy, Curl Curl, Freshwater, LongReef

(Da ich gerade am Flughafen sitze und mein Flieger gleich geht gibts mehr Infos über die Spots aus Neuseeland!)

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Curl Curl
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Dee Why

Die Eastern Beaches habe ich dennoch an einem Tag angesteuert, um sie zu checken:

Maroubra, Coogee, Bronte

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Coogee-Beach
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Bronte-Beach

 

Den bekanntesten Strandabschnitt habe ich nur angeschaut, nicht gesurft:

Bondi

(Der ist massiv überfüllt und auch nicht besser als die anderen… behaupte ich und auch Locals)

Achja, und da war ja dann noch dieser Bullshark…

Wenn du im Wasser sitzt und die Life-Saver durch das Mikrofon etwas verlauten lassen… du aber kein Wort verstehst… dann wird dir kurz flau im Magen! Muss ich jetzt sofort raurennen oder was ist hier los? FRAGEZEICHEN?? PANIK? HILFE?

Mein Gesichtsausdruck scheint auch den Aussies im Wasser aufzufallen… und sie findens witzig und lächeln… auf meine Frage, ob das uns gilt, erbarmen sie sich dann doch zu etwas Talk und beruhigen dich schnell: „nah, that’s for the swimmers!“

Shark-Alarm sei wohl Recht eindeutig! Also: ruhig bleiben, wenn was durchgesagt wird und weitersurfen! Erst wenns richtig laut wird und Sirenen ertönen, ist es Zeit aus dem Wasser zu sprinten.

Wenn du dann aber nach deiner ersten Session gemütlich im Strandcafe sitzt und deine Freundin Kit dir schreibt: „Are you out of the water? On the news they said, that there was a bullshark in Bondi!“ –> dann lässte die zweite Session für den Tag bleiben. Bondi ist zwar einige Kilometer weg von Dee Why, aber unüberwindbar für so ein Riesentier ist das nicht.

Und: gerade eben auf der Fahrt zum Flughafen eine Durchsage im Radio, dass noch ein Bullshark in Bondi heute gesichtet wurde!

Weitere Gefahren

Gefahren im Wasser: check!

Gefahren an Land: falsche bis gar keine Parktickets!

NIE WIEDER! Das hier war mein Geschenk zu Weihnachten:

Sydney-Penalty

 

Völlig unnötig Geld verpulvert! Just don’t!

Autofahren an sich ist auch so eine Sache in OZ… vor allem mit manueller Schaltung! Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich mindestens einmal am Tag die falsche Autotür gewählt habe oder die Scheibenwischer angemacht habe anstatt den Blinker.

Aber auch Autofahren mit manueller Gangschaltung ist machbar. Zwar biste besser ganz arg vorsichtig am Anfang, vor allem weil die Schilder auf der Straße hier oft einen Riesentext haben

z.B. „Turn slowly left on red light when stopped before“

–> Danke für die Info, aber Alter: Ich muss mit der linken Hand schalten, nach rechts schauen, mit der rechten Hand blinken und dann noch so einen Riesentext lesen… das alles in genau 4 Sekunden???

Trotzdem: geht alles! Mittlerweile bin ich ein Manuell-Auto-Links-Fahr-Pro!

So Kinder, ich muss los! Die Mutti verpasst sonst ihren Flug!

Liebste Grüße an euch alle!

Australien, Sydney – über Locals, Strafzettel und Bullsharks

2 Gedanken zu „Australien, Sydney – über Locals, Strafzettel und Bullsharks

  • 5. Januar 2015 um 14:42
    Permalink

    Lovin it. Wieder ein super Bericht. Wünsche dir noch ein super gutes neues Jahr und bin gespannt auf die nächsten Berichte 🙂

    Antworten
    • 5. Januar 2015 um 15:17
      Permalink

      Ganz arg lieben Dank Silkö! Das freut mich sehr, dass es dir taugt! 🙂

      Antworten

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