Neuseeland_Vergleich_

Zwei fantastische Monate auf der Südinsel – sollte die Nordinsel das toppen können?

Was ich auf der Südinsel erlebt habe:

Neuseeland, Südinsel – Reisen ohne Plan und ohne Ziel

Neuseeland, Westport – warum du hier länger bleiben solltest.

Was ich auf der Nordinsel erlebt habe:

Ich zeige dir in diesem Post, was es auf der Nordinsel alles zu sehen gab und ziehe meine Vergleiche mit der Südinsel.

Lies hier, wo ich war, was du nicht auslassen solltest und welche Traveller-Insidertipps du kennen musst.

Taranaki – Surfers Highway

Wie der Name schon verrät – hier wird sich jeder Surfer aufgehoben fühlen.

Leider musste ich schnell weiterziehen, um mein Relocation Car nach Auckland zu bringen und hatte Pech: kein Swell. Verdammt!

Ich werde hoffentlich irgendwann die Chance bekommen, dort zu surfen.

Aber auch ohne Surf ist die Gegend bezaubernd schön und einen Abstecher wert.

Taranaki_Surfers_Highway

Auckland

Habe ich dieses Mal ausgelassen – war aber 2010 kurz dort. Ist eine ganz nette Stadt, aber in meinen Augen braucht man dort nicht zuviel Zeit einplanen. So geht es mir aber mit den meisten Städten in Neuseeland.

Vergleich zur Südinsel – City Life:

Wer Lust auf größere und aufregendere Städte in Neuseeland hat, ist auf der Nordinsel besser aufgehoben als auf der Südinsel. Selbst die kleinen Orte haben hier mehr zu bieten, während auf der Südinsel die meisten Städte eher Kleinstadtcharakter haben, der aber auch sehr charmant wirken kann.

Nordinsel „Secret Spot“

Auf dem Weg Richtung Norden war ich in einem kleinen Ort, der aus Respekt den Locals gegenüber hier nicht erwähnt wird. Er ist gut zugänglich, sodass man ihn evtl. zufällig findet, so wie ich das getan habe. Öffentlich dafür möchte ich aber nicht.

Deshalb: Meine E-Mail-Abonennten finden die Infos hier:

Neuseeland, Nordinsel – Secret Spots

Waipu Cove – Fish Fry Surfboard „Convention“

Ein ganz frisches Event in Neuseeland findet ab sofort einmal jährlich im März statt: Die Fish Fry in Waipu Cove. In Australien gibt es das wohl schon länger. Ich hatte das Glück dort zufällig bei der zweiten je stattfindenen vorbei zu kommen.

Das ist sozusagen die Hot Rod Ausstellung der Surfboard-Shaper… ganz im gemütlichen Rahmen stellen Shaper ihre Kreativität unter Beweis und lassen ihre Babys begutachten. Nebenbei spielt eine Band (Dieses Mal war es eine Punkband – ganz nach meinem Geschmack ) und Bretter können gleich im Wasser getestet werden.

Alle, die je ein Surfbrett oder sonstiges auf dem Wasser treibendes Material auf Wellen gebracht haben, können ihre Werke ausstellen.

Darf ich vorstellen: meine Favoriten!

Das einfachste – Das kleinste (5.0 Fuß –> Im Vergleich zu Longboard) – Das bunteste

Neuseeland_Surfboards_Shaper_2_

Die interessantesten – Die professionellsten (Roger Hall Surfboards) – Die dünnsten

Neuseeland_Surfboards-Shaper_2.1

Aber mein absoluter Favorit…

Das ideenreichste:

Neuseeland_Surfboards_Shaper

Die folgenden sind die Bretter von Craig, den ich dort kennengelernt hab und mit dem ich einige Tage später abgehangen bin.

Die Bretter sind Craigs ersten selbstgeshapten Boards! Ich finde, dass man ihnen das aber definitiv nicht ansieht! Designtechnisch sind sie schonmal absolut mein Ding!

Neuseeland_Surfboards-Shaper_Galley

Abgesehen von Surfboards gibt es aber auch andere kreative Dinge zu entdecken:

Das hier zum Beispiel:

Neuseeland_Oldie_Auto

Oder Longboards aus grob behandeltem Holz.

Neuseeland_Longboards_Holz

Die Stimmung bei der ganzen Geschichte=saugeil! Richtig entspannt und man kommt mit jedem ins Gespräch!

Wenn ihr also dort seid, haltet Anfang März die Augen offen.

Vergleich zur Südinsel – Surfkultur:

Die Südinsel bietet lange nicht soviel Surfkultur wie die Nordinsel. Das ist vor allem durch die kälteren Temperaturen auf der Südinsel zu erklären. Auf der Nordinsel gibt es mehr Surfshops, Surfschulen und Surfevents.

Whangarei Falls

Nicht weit entfernt, gibt es die Whangarei Falls zu sehen.

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Ich finde, dass sie definitiv einen Abstecher wert sind. Besonders wegen den zuckersüßen älteren Ehrenamtlichen, die sich Zeit nehmen dir alles zu erklären und dafür nichts verlangen! Einzigatig auf der Nordinsel in NZ! Hier ist mein Ehrenmann:

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Sandy Bay

Ein Surfspot, den man auf der nördlichen Ostküste der Nordinsel checken sollte, ist Sandy Bay.

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Und scheinbar wohnen dort auch paar richtig coole Dudes!

Wenn ich groß bin, will ich auch mal so ein Nummernschild!

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Bay of Islands

Kein Surf, aber viel Ruhe findet man in den Bay of Islands. Wer kayaken will, findet hier die perfekten Bedingungen.

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Puketi Forrest – kostenloser Campground

Einer der wenigen kostenlosen Campgrounds auf dem Weg in den Norden ist 55km vor Kaitaia zu finden und zwar im Puketi Forrest.

Da gibt es zwar eigentlich nicht sehr viel mehr, aber immerhin bekommt man keinen Strafzettel für Free-Campen.

Da es nicht mal fließend Wasser gibt, holt die Mutti das Kochwasser halt aus dem Fluß!

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Cape Reigna

Auch wenn es nochmal ein ganzes Stück benötigt: fahr hoch! Lass es nicht aus! Es geht nämlich kaum nördlicher und damit auch nicht wärmer in Neuseeland. Und Wärme=gut! We love Wärme!

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Außerdem hat das Wasser dort eine überragende Farbe! Und was ziemlich cool zu sehen ist, ist der Aufprall von Tasman Sea und Pacific Ocean. Man sieht richtig, wie die das Wasser an der Stelle aufeinander fließt und wirbelt. Auf unbewegtem Bild ist das leider nicht so richtig zu erkennen. Deshalb: selbst erleben!

Neuseeland_Cape_Reigna_was_sehen

Neuseeland_Cape_Reigna

Und auch hier oben gibt es ein paar Surfspots, die einen Stop wert sind.

Bekannt ist die Spirits Bay, aber mir hat der ziemlich verlassene Strand gefallen, an dem ich gesurft bin.

Meine E-Mail-Abonennten erhalten weitere Infos zu diesem Spot noch.

Vergleich zur Südinsel – Wetter:

Die Nordinsel ist grundsätzlich um ein paar Grad wärmer. Im Wasser wie auch an Land. Während man hier an warmen Tagen teilweise sogar mit einem Bikini surfen kann, ist das Minimum auf der Südinsel ein 3/2er mit dem es sich aber auch nicht lang aushalten lässt.

Ahipara – Shipwreck Bay

MUSS!! Absolut! Definitiv eins meiner Surf-Highlights auf der Nordinsel! Für jeden ist an der Shipwreck Bay etwas dabei, denn sie erstreckt sich über einige Meter und hält verschiedene Surfspots parat… von Anfänger bis Pro ist alles dabei!

Schau vor Ort, welche Optionen es gibt. Manche Locals hier sind auch nicht wirklich überfreundlich. Tipps, welche Optionen es gibt, ihnen zu entkommen, gibt es für meine E-Mail-Abonennten.

Ich hatte dort zwei unglaublich geile Tage erwischt! Meine Vorliebe für lange Linke dürfte mittlerweile klar sein und deshalb war dieser Ort ein Geschenk für mich!

Neuseeland_Shipwreck_Bay_Ahipara_Surfen_

Clean, ewig laufend, brusthoch… supersweet!

Wie Matt aus Christchurch sehr nett kommentierte: „you creamed it girl“ (=im Sinne von „das Sahnehäubchen abbekommen“).

Wie geil ich diesen Ausspruch finde!

Vergleich zur Südinsel – Localism:

Locals? Welche Locals? 

Naja ok, ein paar gibt es schon. 

Aber: Auf der Südinsel habe ich keinen einzigen Local unfreundlich erlebt, wenn überhaupt jemand im Wasser war. Man sucht die Leute manchmal vergeblich! Großes Plus für die Südinsel!

Whangarei

Ihr erinnert euch an Craig von der Fish Fry? Auf meinem Weg zurück gen Süden komme ich bei ihm in Whangarei im Teilort Kamo unter mit einem überragend schönen Ausblick am Morgen:

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Ich liebe es, wenn Locals einem ihre Gegend näherbringen! Man nimmt einfach soviel mehr mit!

Her ein kleiner Local-Tipp von Craig zu einem Surfspot für meine E-Mail-Abonennten.

Haste einen Local, haste neue Möglichkeiten: Bock von einer Brücke zu springen? Los geht’s! Und zwar auf der Brücke in Patuta (South).

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Ich hab mir fast ins Bikini-Höschen gemacht vor Angst, auch wenn es gar nicht so schlimm aussieht. Aber 4 m waren es schon.

Natürlich darauf achten: High-Tide sollte am Start sein!

Vergleich zur Südinsel – Bewohner:

Für Menschen auf der Südinsel scheint der Surftourismus etwas besonderes zu sein. Sie waren oftmals viel interessierter an Reisenden und deshalb vielleicht auch offener und hilfsbereiter: nicht nur einmal habe ich eine Dusche und einen Schlafplatz angeboten bekommen. Natürlich gibt es aber auch solche Menschen auf der Nordinsel, wie beispielsweise Craig.

Muriwai – Aucklands Get Away

In der Nähe von Auckland: Ein wahnsinnig schöner Strand mit einer wunderschönen Felslandschaft! Die Wellen: Krass!!!

Neuseeland_Surfen_Auckland

Leider kam ich zu spät an kurz vor Sonnenuntergang und deshalb habe ich nur von Außen zugeschaut!

Aber mich hat es sowas von in den Fingern bzw. in den Armen gejuckt!

Dafür hab ich den Sonnenuntergang auf den Felsen am Blowhole begutachten dürfen (Blowhole: Wasser schießt aus einer Felsöffnung, wenn der Wasserdruck hoch ist). Ich bin wirklich sehr angetan von diesem Ort! Also unbedingt hin!

Neuseeland_Nordinsel_Surfen_Muriwai

Neuseeland_Auckland_Muriwai_Blowhole_Surfen

Piha – Aucklands Get Away 2

Ist ebenso der Homespot für Locals aus Auckland und ein sehr konsistenter Spot. Außerdem finden hier auch immer wieder Contests statt. Als ich dort war z.B. der Ultimate Waterman Contest, bei dem 8 Athleten in so ziemlich allen Meeresportarten konkurrieren:

Welche das sind, kannst du dir hier ansehen: Kategorien im Ultimate Waterman Contest

Wer in allen Kategorien insgesamt am besten abschneidet, gewinnt das Ding. Ist ein internationaler Contest, bei dem Hawaianer, Amerikaner, Neuseeländer, Australier und auch Dudes aus Französisch Polinesien dabei sind.

Gewonnen hat übrigens Daniel Kereopa, der Neuseeländer, den ich später in Raglan kurz kennenlernen durfte und selber gratulieren konnte.

Vergleich zur Südinsel – Surfcontests:

Wie schon gesagt: Surfkultur ist auf der Nordinsel viel mehr vorhanden und somit auch mehr Surfevents. Surfcontests begegnen dir hier immer wieder, vor allem natürlich in Raglan und Piha.

Orere – Stormhunting Pam

Ihr kennt noch Pam?

Darf ich vorstellen:

Pam, das sind die TakeOffandTravel-Leser.

TakeOffandTravel-Leser, das ist Pam:

 

Cyclone_Pam_Orere_

Beziehungsweise sind das die Wellen, die Pam an einem Ort hervorgerufen hat, der sonst anscheinend nicht wirklich viel Swell abbekommt…

Das war er sozusagen: der Secret-Spot, über den alle tagelang gemunkelt haben… die Stimmung in Neuseeland war unter den Surfern nämlich sehr geheimnisvoll und voller Erwartungen! Keiner wollte so richtig rauslassen, wo er den perfekten Spot vermutet, aber im Endeffekt hatte doch jeder einen kleinen Tipp für den nächsten und so kam es, dass gefühlte 100 Autos an diesem Spot standen.

Also weiter und dieses wunderschöne Bild vorfinden:

Neuseeland_Nordinsel_Orere

Tauranga (Mt. Maunganui) – Erstes Mal einen „Berg“ besteigen

Hier kommt einer meiner Lieblingsorte auf der Nordinsel in Neuseeland!

Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber die Zeit in Mt. Manganui war mitunter die entspannteste und genussvollste meines Nordinsel Trips.

Neuseeland_Mt._Manganui

Mag auch daran liegen, dass ich dort das erste Mal freiwillig (nicht wie früher bei Klassenausflügen, bei dem du deine Lehrer verflucht hast) einen kleinen Hike eingelegt habe. Ja, ihr hört richtig: Pana ist auf einen Berg gestiegen. Oder einen Hügel, denn so hoch ist Mt. Manganui auch nicht.

Ich muss sagen: gar nicht so schlecht, dieses Wandern! (Nicht falsch verstehen: walking tracks find ich geil! Nur wenn es bergauf geht, bin ich bisher nicht so wirklich zu begeistern gewesen).

Eine Stunde hoch, eine runter.

Die Belohnung:

Neuseeland_Mt._Manganui_

Neuseeland_Mt.Manganui

Der Weg nach oben verläuft durch leuchtend grüne tropische Buschlandschaften mit kleinen Ausblicken auf das, was oben auf dich zukommen wird. Dazwischen tummeln sich immer wieder Tuis (einheimische Vögel, die einen einzigartigen Sound machen! Wie Menschen aus meinem Bekanntenkreis wissen: ich hab ein Fable für verrückt klingende Vögel – ich liebe zb Kookaburras in Australien, die klingen als würden sie dich dreckig auslachen!).

Neuseeland_Vogel_Tui

Achja, und während ich da also „wander“ und stolz auf meine „Leistung“ bin, sprinten andere diesen Berg einfach mal hoch und wieder runter! Hajaaaa…. jeder mit seinen eigenen kleinen Zielen, gell?

Neuseeland_Hiking_Mt._Manganui

Vergleich zur Südinsel – Natur:

Die Pflanzenwelt der Nordinsel ist tropischer und durchgehend grün, aber auch überall ziemlich ähnlich. Die Südinsel wechselt ihr Gesicht alle 2 Autostunden erheblich – mal hast du das Gefühl in Kanada zu sein, dann in Texas und plötzlich in den Tropen. Alles vorhanden!

Roturua – die letzten kostenlosen Naturschätze

Dieser Ort macht mich wahnsinnig!

Erstmal ist er faszinierend! Ich bin sofort begeistert! Schwefelrauch qualmt aus jedem Gulli und die Stadt sieht aus, als wären überall kleine Schornsteine im Boden versteckt.

Doch dann die traurige Wahrheit:

Alles kostet Eintritt! Hier in Roturua weiß man, wie der Rubel rollt: Zäune die Natur ein und verlange dafür 50 Dollar! Fuck, im Ernst jetzt?

Das nervt mich jetzt schonmal aus Prinzip! Also braucht es eine andere Lösung.

Meine Tipps zu Roturua gibt es hier:

Neuseeland, Roturua – die letzten kostenlosen Naturschätze!

Roturua_Neuseeland_kostenlos

Vergleich zur Südinsel – Zugänge zu Natur:

Auf der Südinsel ist vieles noch naturbelassen und gut zugänglich. Und das ohne einen Preis zu verlangen. Richtig so!

Raglan

Als ich das erste Mal dort ankam, war ich sofort überwältigt. Remember? Hier habe ich berichtet:

Neuseeland, von Süd- auf Nordinsel – Ups und Downs! Gografisch, organisatorisch und emotional!

Aber als ich länger dort war, kamen mir aber ein paar Zweifel:

Die schönen Seiten Raglans:

  • Wahnsinns-Natur mit vielen Steilklippen und wunderschönen topischen Pflanzen in der ganzen Gegend!
  • Sehr geile, konsistente Wellen

Surfen_Nordinsel_Raglan_Beach

  • ein Point-Break nach dem anderen: Manu-Bay (ab Intermediates), Whale Bay (ab Intermediates), Indicators (ab Fortgeschrittene)
  • Ein kleiner Ort voller Surf-Flair
  • Hitchiken ist hier kein Problem

Die unschönen Seiten Raglans:

  • Der geilste Point-Break (so wie die Manu Bay) bringt dir nichts, wenn du ihn nicht auskosten kannst! Und das macht die ganze Sache noch schwerer: Vor deiner Nase ist er – der perfekte Spot! Ewig laufende Linke, die so mellow ist, dass du zig mal hoch und runter fährst, einen Cutback einschiebst… und nochmal… und nochmal… Aber nutzt ja nichts, wenn du gar nicht erst die Chance hast, diese Momente zu erreichen.

Neuseeland_Surfen_Nordinsel_Raglan_Manu_Bay

  • Wenn du dich doch entschließt Manu Bay zu surfen, dann ist die Stimmung dort mega stressig. Ich hab noch nirgendwo anders so einen schlechten Vibe empfunden wie dort! Auch nicht an Top Spots wie Byron Bay oder Noosa in Australien oder in Padang Padang in Bali. Wenn du dann noch hörst, dass ein 8-Jähriger Pimpf eine Australierin aus der Welle pfeift und sie mit „fuck you bitch“ beschimpft, dann frage ich mich: „What the hell?“. Ich als Sozialpädagogin hätte dem kleinen Stinker die Leviten gelesen…
  • Wenn man dann mal eine Welle nimmt, ist man nur dabei, um Menschen herumzufahren. Super stressig.
  • Locals droppen die ganze Zeit rein… Scheißegal was kommt!
  • Hat man ein paar Locals kennengelernt, geht es natürlich einfacher. Sie halten dir dann die Welle von rechts frei, was supernett ist! Aber ganz ehrlich: Ich will einfach surfen! Nicht kämpfen!
  • Ohne Auto ist man schon eingeschränkt... wenn du dich entschieden hast, surfen zu gehen, dann gehst du surfen. Denn dein Brett hast du bereits ewig getragen. Kurz mal Spot checken vorher ist nicht. Wenn du dich aber zum Surfen entscheidesr, klappt hitchhiken klappt ganz gut.
  • Sehr tideabhängige Spots. Der Beach und Manu Bay sind am besten bei Hightide, Whale Bay und Indicators bei Low Tide. Whale Bay ist allerdings schwierig mit rein- und rauskommen aufgrund von Felsen und Indicators ist ein Spot für sehr fortgeschrittene Surfer.

How to do it in Raglan:

  • Den Beach-Break am Ngurunui Beach surfen. Kann auch gut werden, aber ist natürlich nicht so geil wie der Point Break.
  • Nachtsurfen in Manu Bay: Einer der geilsten Surfs meines Lebens!!! Ohne Scheiß! Ich hatte am Anfang ziemlich Schiss und mir war mulmig zu Mute, aber sobald man sich an das wenige Licht gewöhnt hat, fängt man an zu genießen. Ich habe den ganzen nächsten Tag von nichts anderem mehr sprechen können! Ich war geflasht! Einfach weil mich soviel Serotonin durchströmt hat! Den ganzen Post zu den mitunter besten 2,5 Stunden meines Lebens, findest du hier:

Nachtsurfen – Wahnsinn, Dummheit oder Thrill deines Lebens?

Vergleich zur Südinsel – Surfhotspots:

So einen Hotspot des Surfen wie Raglan hat die Südinsel nicht. Die geilen Surfspots sind dennoch vorhanden wie ich hier berichtet hatte: 

Neuseeland, Südinsel – Reisen ohne Plan und ohne Ziel!

Menschen unterwegs

Auf der Nordinsel sieht man sehr viele Maoris (Ureinwohner Neuseelands). Ich würde behaupten, dass sie die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Somit begegnet man unterwegs auch öfter maorischer Kultur.

Neuseeland_Maori_Nordinsel

Vergleich zur Südinsel – Maoris:

Auf der Südinsel findet man insgesamt weniger Maoris und die Kultur der Maoris ist weniger stark ausgeprägt. 

Abschließender Vergleich Nordinsel – Südinsel

Wir machen das wie Rudi Carell beim Herzblatt:

So lieber Leser,

wer ist nun dein Herzblatt?

Ist es die Nordinsel, die dich mit ihrem urbanen Hang zur Surfkultur erwärmt, während ihre vielen Locals dich zu Surfcontests durch tropische Landschaften führen, die sie sich was kosten lässt um maorische Surfhotspots mit dir zu surfen?

Oder

Ist es die Südinsel, die mit ihrer Kleinstadt-Coolness leere, freundliche Line-Ups in Kanada, den Tropen oder Texas mit dir kostenlos teilt und dir mit ihrer offenen Art interessiert ein Bett und ihre Dusche anbietet?

 

 Wer ist dein Herzblatt?

 

Neuseeland, Nordinsel – Ein Vergleich zur Südinsel!

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